Die schönsten Vogelspinnenarten

Weltweit gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Vogelspinnen, die sich nicht nur charakterlich stark voneinander unterscheiden können, sondern auch vom äußeren Erscheinungsbild. Hier gibt es Exemplare, die unauffällig und einfach geziert sind. Gleichzeitig gibt es auch Vogelspinnenarten, die durch eine einzigartige und besondere Zeichnung begeistern. Manche strahlen solch eine Farbenpracht aus, dass man als Betrachter regelrecht von der Schönheit geblendet ist. Meist sind solche schönen Vogelspinnenarten in der freien Wildbahn zu finden und nur schwer für den Hobby-Terraristiker zu erwerben.

Die Vogelspinnenart mit den weißen Knien

Acanthoscurria geniculata

Acanthoscurria geniculata

Die Knieweiß Vogelspinne (Acanthoscurria geniculata) stammt aus den Regenwäldern Brasiliens und dementsprechend bevorzugt sie das Sonnenlicht und ein angenehm warmes Klima. Der eigentliche Körper ist in einem schlichten Braunton gefärbt, doch ihre acht Beine sind ein echter Blickfang.

Sie verfügen über eine schwarze Zeichnung, die jeweils an den Gelenken weiß umrahmt werden und dadurch ein wunderschönes Gesamtbild ergeben. Aufgrund ihres sehr aggressiven Verhaltens, beginnen sie recht schnell mit dem Bombardieren, das gerade für den Halter manchmal eine unangenehme Angelegenheit werden kann.

Durch ihre geringe Größe von knapp 10 cm sind sie dazu sehr wendig und flink, so dass man sie bei Säuberungsarbeiten im Terrarium immer in Auge behalten sollte.

Die blaue Schönheit ist ein echter Hingucker

Haplopelma lividum

Haplopelma lividum

Die Blaue Burma Vogelspinne (Haplopelma lividum) ist eine der wenigen Vogelspinnenarten, die sich über eine einzigartige blaue Färbung freuen darf und sie dadurch wunderschön aussehen lässt. Die Vogelspinne gehört zu den Vogelspinnen, die eher zurückgezogen leben und sich in ihrem Versteck am wohlsten fühlen.

Hier lässt sie sich in Ruhe ungern stören, sollte dies jedoch einmal geschehen, signalisiert sie ihrem Feind vorerst mit dem Aufstellen und dem Schlagen der Gliedmaßen, dass sich der Eindringling aus dem Territorium zurückziehen soll. Geschieht dies nicht, kann es schnell zu einem schmerzhaften Biss der Vogelspinne kommen, der allerdings nur für Kleinstlebewesen gefährlich werden kann.

Das rote Prachtexemplar aus Tansania

Pterinochilus murinus

Pterinochilus murinus

Ursprünglich stammen die Rote Tansania Vogelspinnen (Pterinochilus murinus) aus Ostafrika, die sehr launische Verhaltensweisen zeigen können und daher nur von erfahrenen Terraristikern gehalten werden sollten.

Durch ihre auffällige rot-orange Färbung fällt sie in unseren Breiten sehr schnell auf. In Afrika hingegen passt sie sich so hervorragend an die äußere Umgebung an. Bei Hobby- Terraristikern wird sie nicht nur wegen ihrer leuchtend rot-orangen schönen Beine geschätzt, auch ihre symmetrische Zeichnung auf dem Körper beeindruckt auf ganzer Linie.

 

 

Der Riese unter den Vogelspinnen

THERAPHOSA_BLONDI_HEMBRA_ADULTA

Theraphosa blondi

Zwar ist die Riesen-Vogelspinne (Theraphosa blondi) nur mit einem recht dunklen und schlichten Farbenkleid geschmückt, dabei beeindruckt sie allerdings durch ihre gigantische Größe von bis zu 30 cm, wonach sie sich als größte Vogelspinne der Welt bezeichnen darf.

Da die meisten Vogelspinnenarten weitaus kleiner sind, ist sie unter den Vogelspinnen ein großer Star. Ihr kastanienfarbenes Farbenkleid hat sich hervorragend an die Bedingungen des Regenwaldes von Südamerika angepasst, wo sich gut getarnt auf Beutefang gehen kann.

Durch ihre recht langen Haare, kann sie Erschütterungen besonders frühzeitig wahrnehmen um sich so besser auf einen Feind vorbereiten zu können. Auch sie zählt wie viele andere Vogelspinnenarten zu jenen, die sie aggressiv bei Gefahr reagieren können und deshalb nur von erfahrenen Terraristiker gehalten werden sollten.

Bei Eindringlingen wendet sich alle Techniken an, die Vogelspinnen zur Abwehr nutzen und ist daher unberechenbar.

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